Schulpartnerschaften

Schulpartnerschaften sind seit Bestehen unserer Schule ein fester Bestandteil des Schullebens. Sie helfen, Verständnis für die eigene sowie für andere Kulturen und damit Weltoffenheit zu erlangen. Mit regelmäßigen gegenseitigen Austauschreisen lernen die Schülerinnen und Schüler das jeweilige Schulsystem, das Leben in den Familien und die Heimat des Austauschpartners kennen und gewinnen neue Freunde. Nicht zuletzt erleben die Jugendlichen viele positive Momente bei der Anwendung ihrer Fremdsprachen.

Die Freie Schule Anhalt pflegt Schulpartnerschaften in

- Mufindi in Tansania

- Holešov in Tschechien

- Cluses in Frankreich

- Woronesch in Russland

Seit 2018 werden die bestehenden Schulpartnerschaften ergänzt durch den Schüleraustausch mit zwei High Schools in Iowa/ USA. 

29.12.2019

Partnerschule „Mufindi Girls Secondary School“ in Tansania

Eine großartige Bereicherung unserer Schulgemeinschaft ist der Kontakt zu unserer ersten Partnerschule, zur „Mufindi Girls Secondary School“ in Tansania. Frau Rux, Kunst- und Religionslehrerin, und Herr Makk, Geschäftsführer des Trägervereins, reisten im Herbst 2013 nach Tansania, um die Beziehungen eng zu knüpfen.

15.10.2013

Partnerschule „Mufindi Girls Secondary School“ in Tansania

Unsere seit 2010 bestehende Schulpartnerschaft mit der Mufindi Girls Secondary School im Süden Tansanias durfte vom 10 - 24. Oktober  2014  auf besondere Weise erlebbar werden.

Schulleiter Imani, Englischlehrer Luka und die Schülerinnen Maria und Angelina haben mit ihrem Besuch unsere Projektwochen zur gesunden Ernährung bereichert. Unbekannte Düfte zogen durch das Schulhaus. Da wurde Chapati zubereitet, das bekannte Rundbrot, dass in Tansania zu jeder Hauptmahlzeit gereicht wird oder die schon eher an Festtagen verzehrten Mandazi – ein frittiertes Gebäck, das unseren heimischen Krapfen ähnelt und in dessen Genuss auch Kirchenpräsident Joachim Liebig kam.
Acht Schüler der Klasse 7a und 7b erforschten im Rahmen ihrer Expertengruppe „Essen verbindet“ gemeinsam mit den Gastschülern sowohl tansanische und deutsche Essgewohnheiten als auch globale Zusammenhänge zum Thema Ernährung.Zum Beispiel entdeckten sie, dass die Tischsitten an unserer Partnerschule streng sind und niemand mit ungewaschenen Händen und ohne Tischgebet anfangen würde zu essen. Aber auch, dass wir in Deutschland viel zu viele Lebensmittel von weit her beziehen, anstelle diese wie in Tansania üblich regional zu handeln und direkt vom Erzeuger zu kaufen. Auf dem Wochenmarkt in Köthen schenkte uns eine beherzte Marktfrau  einen Apfel aus der Region und der schmeckte allen auf den Stufen der Marktkirche vorzüglich – dass „Essen verbindet“, bewahrheitete sich bei diesem besonderen Erlebnis.
Unsere Freunde sind in ihren Schulalltag in Tansania zurückgekehrt. Sie fehlen uns mit ihrer Lebensfreude und großen Dankbarkeit. Im neuen Schulhalbjahr wird im Hauswirtschafts- unterricht tansanisch gekocht, um etwas vom Reichtums Tansanias zu schmecken. 
Darüber hinaus wird in zahlreichen Fächern im Rahmen des neu beschlossenen Tansania- Curriculums in allen Klassenstufen Wissenswertes über unsere Partnerland gelehrt.  

Katrin Rux -  Koordinatorin der Schulpartnerschaft mit Tansania

10.11.2014

Unsere erste Tansania-Reise mit Schülern 2016

Unsere seit 2008 bestehende Partnerschaft mit Tansania fand in diesem Jahr ihren vorläufigen Höhepunkt. Nach einjähriger Vorbereitungszeit reisten erstmalig Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anhalt im Oktober 2016 gemeinsam mit Lehrkräften in das ostafrikanische Land. Für viele von uns war es der erste Aufenthalt auf dem afrikanischen Kontinent. In den zwei Wochen tauchten wir in das alltägliche Leben ein, welches sich so sehr von unserem unterscheidet. Wir erlebten das Schulleben und Unterricht an unserer Partnerschule, der „Mufindi Secondary Girls School“, nahmen an Gottesdiensten und sogar einer Hochzeit teil. Wir besichtigten Städte mit ihren bunten Märkten und erkundeten in den nahegelegenen Nationalparks die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Begegnungsreise fand unter dem thematischen Schwerpunkt „Lebendiges Wasser“ statt. Während der Zugang zu sauberem Trinkwasser für uns selbstverständlich ist, müssen die Menschen in Tansania nicht selten noch weite Wege zurücklegen, um die nächste Quelle zu erreichen. Das ist nur eine Herausforderung von vielen, die das tägliche Leben in Tansania bestimmen und uns regelmäßig vor Augen führten, welcher Wohlstand (aber auch Überfluss) uns zu Hause umgibt. Die kontrastreichen und tiefgehenden Eindrücke werfen Fragen auf, die uns noch lange beschäftigen werden. Vor allem die Menschen, die uns in einer Zugewandtheit und Gastfreundlichkeit begegneten und uns aufnahmen, bleiben in unserem Gedächtnis und unseren Herzen.  

Andreas Illek 

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10.10.2016

Partnerschaft mit einem tschechischen Gymnasium in Holešov - Erste Schritte sind getan -

Die ersten Schritte der Zusammenarbeit mit unserer tschechischen Schulpartnerschaft sind getan. Bereits im Frühjahr wurde Kontakt zum Gymnasium der tschechischen Stadt Holešov aufgenommen. Zu Beginn des Schuljahres 2014/15 besuchten uns der tschechische Schulleiter und seine Kolleginnen, um persönlichen Kontakt aufzunehmen und mögliche gemeinsame Projekte zu beraten. Schon während dieser ersten Begegnung ergab sich eine partnerschaftliche Beziehung zwischen den Kolleginnen und Kollegen beider Schulen.

Vor der Weihnachtszeit entstand das erste Projekt. Schülerinnen und  Schüler beider Schulen nahmen an einem Malwettbewerb teil. Im Internet konnten die Schülerinnen und Schüler der Partnerschule jeweils die für sie besten Bilder bestimmen, die dann in einem deutsch-tschechischen Kalender aufgenommen werden sollten. Ein ansprechendes Ergebnis in Form eines Kunstkalenders liegt nun vor.

Damit sich die Jugendlichen kennenlernen, nutzten wir die Skifreizeit Anfang Dezember. Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anhalt verbrachten mit den Kindern und Jugendlichen des tschechischen Gymnasiums einige Tage im österreichischen Saalbach-Hinterglemm. Bei gemeinsamen Mahlzeiten und abendlichen Veranstaltungen kamen die deutschen und tschechischen Jugendlichen sowie die Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch. Als es wieder nach Hause ging, war allen Schülerinnen und Schülern sowie ihren Betreuern klar, dass die Skifreizeit mit unserer tschechischen Partnerschule eine gelungene Sache war, die man auf jeden Fall wiederholen muss. 

Unsere Eindrücke in der Bilderglerie:

Von einer virtuellen Schulpartnerschaft zum Schüleraustausch im Juni 2016

Die Partnerschaft zwischen der Freien Schule Anhalt und dem Gymnasium „Ladislava Jaros“ begann bereits im Schuljahr 2014/2015 in einem „virtuellen Klassenraum“. Über ein interaktives Projekt, das so genannte „eTwinning“, arbeiteten die damals 8. Klassen beider Schulen zusammen, bevor die erste reale Begegnung, der Schüleraustausch, vom 20.06. bis 24.06.2016 in Holešov/Tschechien stattfand.

An dem ersten Schüleraustausch der beiden Partnerschulen nahmen 20 Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anhalt und 16 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums „Ladislava Jaroše“  im Alter zwischen 13 und 16 Jahren teil. Ihre Aktivitäten und Eindrücke hielten die Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anhalt gemeinsam mit ihren tschechischen Austauschschülern fest.

20.06.2016

Montagnachmittag

Wir stiegen aus dem Bus aus, nachdem wir mehrmals im Kreis fahren mussten. Danach wurden wir von den Schülern der Partnerschule empfangen. Zuerst wurden wir unseren Austauschpartnern zugeteilt. Danach hatten wir erst einmal in der Schulkantine uns gestärkt, bevor wir zum nächsten Programmpunkt gingen. Ein kleiner Rundgang durch die Stadt führte uns zum Schloss. Dort waren zwei Ausstellungen. In der einen ging es um Fahrräder und in der anderen um Moderne Kunst. Nachdem diese Schloßführung beendet war, gingen wir zur Kirche „Nanebevzetí panny Marie“. Dort erfuhren wir mehr über die tschechische Geschichte und konnten einem schönen Orgelspiel zuhören. Danach ging es zur Schule, wo wir von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.      

Sophie Scheuerlein, Martin Fucke, Barbora Gajdosova, Jiri Bartkovi  

20.07.2016

Dienstagvormittag

Am Morgen gingen wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern zur Schule. Davor waren einige Schüler schon mit ihren Gastfamilien und den dazugehörigen Austauschschülern Getränke und Essen kaufen. Gegen 8 Uhr gingen wir alle gemeinsam Geld wechseln und danach wieder zurück zur Schule. Als wir wieder in der Schule waren, wurde uns gesagt, in welcher Sportgruppe wir sind und wir hatten die Möglichkeit unsere Sachen zu wechseln. Danach begann das Programm. Es gab 9 verschiedene Gruppen, zum Beispiel: Zumba, Basketball, Volleyball, Minigolf, Tennis, Fußball und viele mehr. In der Zumba Gruppe zeigten einige Schüler was wir zu tun haben. Zum Ende hin fingen sogar einige Lehrer an zu tanzen. Während des Sportvormittags hatten wir auch einige kurze Pausen um etwas zu trinken, zu essen und ein bisschen zu entspannen. Als das Programm zu Ende war, aßen wir Mittagessen in der Cafeteria. Die Deutschen fanden das Mittagessen hier sehr lecker. Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam nach Kroměříž.

Nathalie Böttcher, Linda Hrubanova, Isabel Dudacy

21.06.2016

Dienstagnachmittag

Dieser Nachmittag war sehr interessant. Als erstes gingen wir in ein Schloss in Kroměříž.

Dort gab es sehr alte Gegenstände wie z.B. Bücher, Gemälde und Wappen. Das Schloss hatte einen großen, schönen Garten, den wir uns angeschaut haben. Dort gab es Affen und einen Pfau. Danach gingen wir in die Stadt von Kroměříž, um uns mit einem Slushy Eis abzukühlen. Dann gingen wir zu einem Spiegel Museum, in dem es ein Spiegel Labyrinth gab. Nach diesem anstrengenden Tag fuhren wir zurück nach Holešov. 18:00 Uhr trafen wir uns alle an einem Lagefeuer um zu essen und zu singen. Es war ein sehr schöner und aufregender Tag.

Nina Schilling, Anna Otremba

21.06.2016

Mittwochvormittag

Am Morgen frühstückten wir in unseren Gastfamilien und fuhren anschlieβend zur Schule. Dort warteten wir auf alle Schüler und gingen gemeinsam zum Bus. Mit diesem fuhren wir zum „Hostýn Hill“. Wir liefen einige Treppen hinauf, bis wir an der Kirche „Svatý Hostýn“ ankamen. Wir setzten uns einige Minuten in die Kirche, in der ein Gottesdienst stattfand. Wir konnten beobachten, dass viele Menschen dort beichten waren. In der Nähe der Kirche befindet sich ein Pilgerweg. Dort schauten wir uns zwei Stationen an. Neben den Treppen die zur Kirche führen, waren einige kleine Stände, bei denen man sich typisch tschechische Süβigkeiten, Taschen oder Souvenirs kaufen konnte. Diese schauten wir uns an und gingen danach zurück zum Bus. Wir fuhren zu dem Open Air Museum in Rožnov pod Radhoštěm. Dort hatten wir eine Führung, bei der wir sehen konnten wie die Leute früher gelebt haben. Nach diesem inhaltreichen Vormittag waren wir alle sehr geschafft und freuten uns schon auf das Mittagessen. Dann der Schock! Es gab etwas Süβes, womit wir nicht gerechnet hatten. Wir aβen „Borůvkové Knedlíky“. Das sind Germknodel mit Blaubeerfüllung, Puderzucker, Schokoladensoβe und geschmolzener Butter. Es hat trotzdem sehr lecker geschmeckt.

Dieser Vormittag war sehr anstrengend, jedoch informativ und wir hatten viel Spaβ.

Rožnov pod Radhoštěm    -  Der deutsche Name dieses Gebirges lautet „Rosenau unter dem Radhoscht“.

Aneta Krcmarova, Marta Salmachalali, Fiona Schiefke, Katalin Makk, Annabell Koeva

22.06.2016

Mittwochnachmittag

Am Mittwochnachmittag machten wir nach unserem Mittagessen eine Wanderung durch die Mährisch-Schlesischen Beskiden. Sie sind ein Gebirgszug der Westbeskiden im Osten Tschechiens. Insgesamt wanderten wir an diesem Tag 7 Kilometer.
Die Auf- und Abstiege waren gut zu bewältigen und in den Pausen genossen wir die wundervolle Aussicht hinunter in das Tal. Bei strahlendem Sonnenschein spielten wir einige Spiele, als wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht hatten.

Auf unserem Rückweg mussten wir uns etwas beeilen, da wir sonst unseren Bus verpasst hätten.
Am Ende des Tages waren alle sehr froh, zurück in ihrer Gastfamilie zu sein und sich auszuruhen. Rückblickend können wir sagen, dass es eine sehr gelungene Wanderung war.

Alina Horn, Natalie Mlcakova, Sascha Köhler

22.06.2016

Donnerstagvormittag

Wir haben uns als erstes in der Schule getroffen. Danach waren wir in einer Synagoge, die in Holešov ist. Diese Synagoge wurde im 15. Jahrhundert  erbaut. Dann ging es zum jüdischen Friedhof, dieser wurde auch im 15. Jahrhundert erbaut. Beides war sehr Interessant. Danach sind wir mit dem Bus zum Fluss Morava gefahren. Dann sind wir mit einem  Boot über diesen gefahren. Es war sehr schön zu sehen, wie die Natur lebt.

Marten Jank, Hannes Mäkert, Kilian Ducke, Martin Machacek

23.06.2016

Donnerstagnachmittag

Ich fange an mit unserem Mittagessen. Wir haben Hähnchen mit Reis und Kartoffeln gegessen.

Danach fuhren wir zu der Burg Buchlov. Die Führung war sehr interessant und wir haben alle etwas dazugelernt. Es gab Räume mit Waffen und Rüstungen,  Räume  mit Beute aus verschiedenen Ländern wie z.B. Stoßzähne und Felle usw. In einem Raum war eine Mumie samt Sarkophag ausgestellt, welche einst einer Frau zu ihrer Hochzeit geschenkt wurde. Diese Frau wurde später dort eingemauert und es gibt dazu eine Sage die besagt, dass die Seele der Frau immer noch umher wandert. Nach dem Besuch auf der Burg gingen wir zurück in unsere Gastfamilien oder unternahmen noch im Einzelnen etwas mit unseren Austauschpartnern.

Otakar Bücke

23.06.2016

Freitagvormittag

Vor Abfahrt nach Köthen schrieben die Schülerinnen und Schüler diese Berichte in Gruppen und jeweils in deutscher und tschechischer Sprache.

David Lein (Lehrkraft)

24.07.2016

Tschechische Schüler zu Gast in der Freien Schule Anhalt

Im September besuchten uns Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrerinnen unserer tschechischen Partnerschule. Gemeinsamer Unterricht, Projekte, Exkursionen sowie das Leben in der Austauschfamilie prägten die schönen Tage. Auch der Köthener Oberbürgermeister überzeugte sich von der intensiven Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule.  

Diese Woche war eine ganz besondere für uns. Von Montag dem 12.09.2016 bis Freitag dem 16.09.2016 besuchten uns unsere tschechischen Austauschschüler aus Holesov für 5 Tage. Nach ihrer 7 stündigen Reise zeigten wir ihnen zuerst unsere Schule und einige Sehenswürdigkeiten von Köthen, bevor sie ihre Gastfamilien kennenlernten. Am Dienstagvormittag starteten wir den Tag damit, den tschechischen Schülern einen Einblick in unseren Schulalltag zu geben. Nach ein paar abwechslungsreichen Stunden begaben wir uns auf den Weg nach Aken, um auf der Elbe zu paddeln. Wir hatten natürlich auch die Gelegenheit,  in der Elbe baden zu gehen. Erschöpft und müde trafen wir am Abend in Köthen ein. Sportlich wurde natürlich auch der nächste Tag mit unserer Exkursion in den Harz. Von Schierke aus wanderten wir 10 km und genossen das schöne Wetter sowie die traumhafte Landschaft des Oberharzes. Den Rest des Tages verbrachten wir in Quedlinburg. Am nächsten Morgen bereiteten wir zusammen mit tschechischen Schülern landestypische Gerichte zu. Dabei erhielten wir Besuch vom Köthener Oberbürgermeister Herrn Hauschild. Anschließend brachen wir gemeinsam nach Halle auf, wo wir uns das Halloren Museum ansahen und zusammen naschten. 

Den Abschluss der Woche feierten wir am Edderitzer See. Dort konnten wir bei schönem Wetter grillen und hatten die Möglichkeit, noch einmal ins kühle Nass zu springen, verschiedene Spiele zu spielen und uns viel zu erzählen. Es war ein unvergesslicher Abend und es hat jedem viel Spaß bereitet. 

Wir können auf eine lustige, spannende und abwechslungsreiche Woche zurückblicken und hoffen, dass der Kontakt zu den tschechischen Schülern weiterhin erhalten bleibt. Spätestens in der nächsten Skifreizeit wird es ein Wiedersehen geben.

Alina Horn, Sascha Köhler

12.09.2016

Koulovani - deutsch-tschechische Freundschaft mit Spaß

Auch dieses Jahr durften wir wieder eine wirklich schöne Skifreizeit mit unserer tschechischen Partnerschule vom 11.12. bis 15.12.2017 in Saalbach-Hinterglemm verbringen. 75 tschechische und 28 deutsche Jugendliche tobten sich tagsüber auf einigen von insgesamt 270 Pistenkilometern aus und das bei 50 bis über 100 cm Schneehöhe. An drei Abenden übten wir uns bei interaktiven Gruppenspielen in internationaler Kommunikation. Nach den Spielen lebten von Tag zu Tag die deutsch-tschechischen Annährungsversuche unter den Jugendlichen mehr und mehr auf und gipfelten am letzten Tag in einer zum Teil auch einige Lehrer erfassenden Schneeballschlacht (auf tschechisch „koulovani“ = kugeln) vor dem Haus. 

Die Mahlzeiten waren wieder hervorragend und sehr vielseitig und wurden von den deutschen und tschechischen Jugendlichen in zwei großen Speisesälen mit Blick auf Berg und Tal zum Teil gemeinsam eingenommen. Dies haben wir dem genialen Familienbetrieb H. und P. Baumgartner + Kinder zu verdanken, die uns jedes Jahr aufs Neue verwöhnen und uns bei verschiedensten Bedürfnissen entgegengekommen sind. 

Gott sei Dank wurde keiner beim Ski- oder Snowboardfahren verletzt, nur ein Hexenschuss zwang einen Schüler in der Herberge zu bleiben. 

David Lein, verantwortlicher Lehrer des deutsch-tschechischen Schüleraustausches

11.02.2018

Deutsch- Tschechischer Schüleraustausch vom 10.03 - 15.03.2019

Ahoj! Unter dem Motto „Kunst und Architektur“ begann am Sonntag früh unsere Tour nach Tschechien. Mit dabei waren 16 Schüler*innen aus den Klassen 8 bis 11, Frau Rux, Herr Lein und Herr Makk. Nach einer entspannten Fahrt mit einem kleinen Tschechisch-Sprachkurs von Herrn Lein, kamen wir gegen 16.30Uhr in Holešov an, wo unsere Gastfamilien schon gespannt auf uns warteten. Am Montag startete der Tag für uns schon um 7.30Uhr an unserer Partnerschule, dem Gymnasium Ladislava Jaroše. Wir erhielten die Wochenaufgabe, eine Präsentation über unsere Schulen und unsere Erlebnisse vorzubereiten. Von der 3. bis zur 5. Stunde nahmen wir mit unseren Partnerschülern am Unterricht teil. Bevor jeder etwas anderes Schönes mit seiner Gastfamilie unternahm, lernten wir am Nachmittag Holešov näher kennen. Wir besuchten das Barockschloss und die Synagoge aus dem 16 Jahrhundert. Am Dienstag stand die Stadt Zlín auf dem Programm. In Zlín hatten wir eine englisch-sprachige Führung durch das Schuhmuseum der Firma Baťa. Kaum konnten wir glauben, dass der Baťa-Wolkenkratzer 1938 das höchste Gebäude in Europa war. Am Mittwoch erwartete uns wieder ein spannender Ausflug. Diesmal ging es ins 50 Kilometer entfernte Olomouc. Dort begann unser Aufenthalt mit einem Rundgang durch die historische Altstadt mit ihren barocken Brunnen, Wohnhäusern und Kirchen. Nach der Freizeit zum Selberentdecken, die uns immer besonders gut gefiel, besuchten wir das Museum der modernen Kunst. Am Donnerstag erlebten wir einen typischen Schultag mit unseren Austauschschülern. Besonders herausfordernd war es, dem Unterricht in den Naturwissenschaften in tschechischer Sprache zu folgen. Einige Lehrer unterrichteten extra auf Englisch für uns. Den letzten Abend verbrachten wir alle gemeinsam bei Sport und Spiel in der Schule. Es war ein gemütlicher Ausklang der Woche und zugleich die Verabschiedung von unseren Gastfamilien, die jedem von uns sehr ans Herz gewachsen ist. Am Freitag beendeten wir unsere Präsentationen und sprachen über die Eindrücke der gemeinsamen Tage. Nach einem deftigen Essen, zu dem unsere Partnerschule überraschend ins Restaurant einlud, starteten wir die Rücktour nach Köthen. Jetzt liegen wieder über 600 Kilometer zwischen uns und unseren tschechischen Freunden. Wir freuen uns schon darauf sie vom 15. bis 20. September bei uns willkommen zu heißen.

Sara und Niklas, Klasse 9

15.03.2019

Sportliche Aktivitäten auf hohem Niveau

Auch in diesem Schuljahr nahmen Schülerinnen und Schüler an der Skifreizeit mit unserer Partnerschule in Tschechien teil. In der Woche vom 9. bis 13. Dezember gab es bei 30 cm Neuschnee im österreichischen Saalbach Hinterglemm viel Spaß. Die beiden begleitenden Lehrer, Herr Lein und Herr Brust, konnten die Tage mit ihren Schützlingen voll genießen.

Neben Skifreude standen auch wieder gemeinsame Aktivitäten mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern auf der Tagesordnung.

09.12.2019

Schulpartnerschaft Frankreich

Unsere Schulpartnerschaft mit dem Collège Saint Jean Bosco in Frankreich besteht seit dem Schuljahr 2014/15.

Das Collège Saint Jean Bosco ist eine Gesamtschule in Trägerschaft der katholischen Kirche und befindet sich in Cluses, einer Kleinstadt mit ca. 18 000 Einwohnern. Die Stadt liegt im Département Haute Savoie in den französischen Alpen, etwa auf halbem Wege zwischen Genf und Chamonix-Mont-Blanc.

Der Austausch richtet sich an die Klassenstufen 7-11 und erfolgt auf freiwilliger Basis. Jeder teilnehmende Schüler bekommt einen französischen Austauschpartner vermittelt, in dessen Familie er in Frankreich untergebracht ist und den er beim Gegenbesuch in Deutschland bei sich zuhause aufnimmt.

Die Begegnungen finden jährlich im Frühjahr statt. In der Regel fährt die deutsche Seite im Februar/März zunächst für etwa 10 Tage nach Frankreich. Der Gegenbesuch der französischen Seite findet ca. 4-6 Wochen später statt und dauert ebenfalls etwa 10 Tage.

Das Ziel des Austausches ist vor allem die Förderung der interkulturellen Kompetenz der Schüler: der direkte Kontakt mit unseren Nachbarn soll den Schülern das Kennenlernen einer anderen Kultur ermöglichen, aber auch ein Verständnis für gemeinsame Traditionen und Wertvorstellungen vermitteln und so die gegenseitige Toleranz und die Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen stärken.

Darüber hinaus dient der Austausch natürlich auch der Entwicklung und Festigung des Interesses an Frankreich und an der französischen Sprache. Das Leben in einer Gastfamilie und die Teilnahme am Schulleben der Austauschpartner geben den Schülern lebensnahe Einblicke in die französische Kultur und ermöglichen zudem eine Vielzahl von authentischen Sprechanlässen, die der reguläre Fremdsprachenunterricht nicht bieten kann.

Während der Begegnungen sollen die Schüler sowohl die Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Partnerregion kennen lernen, als auch durch das Zusammenleben,  den Schulbesuch und die gemeinsame Freizeitgestaltung mit ihren französischen Partnern in einen vertieften und nachhaltigen Austausch treten. 

Dies entspricht dem Schulkonzept der Freien Schule Anhalt, da der Austausch durch seinen Projektcharakter die Sozialkompetenz, die Autonomie und die Motivation der Schüler langfristig stärkt. Die Fahrt nach Frankreich und die Begegnung mit Franzosen stellen eine Öffnung des Unterrichts und eine authentische Erweiterung des schulischen Lernraums par excellence dar.

30.03.2015

Schülervertretung von Frankreich in Köthen - 2016

 

 

 

29.04.2016

30.04.2016

Russland zwischen Tradition und Moderne – Eine Reise nach Woronesch

Vom 16. bis 29. Oktober 2017 hielten sich 13  Schüler der Klassenstufen 11 bis 13 und ihre Lehrer zu einem zweiwöchigen Schüleraustausch in Woronesch, einer Stadt südlich von Moskau, auf. Die Großstadt mit 1,2 Millionen Einwohnern präsentierte sich uns modern und europäisch, aber gleichzeitig auch  traditionell. Wir erlebten den Alltag der Menschen  und lernten russische Sitten und Bräuche, insbesondere die russische Küche hautnah kennen.

In Woronesch nahmen wir  Kontakt zu Schülern und Lehrern des Gymnasiums Nr. 6, einer Schule mit verstärktem Deutschunterricht, auf. In verschiedenen Situationen lernten wir uns  kennen und verbrachten auch unsere Freizeit miteinander. Vorurteile dem anderen Land gegenüber konnten so ausgeräumt und  Freundschaften geschlossen werden. Um unsere Russischkenntnisse für die Kommunikation mit den Schülern der Partnerschule zu erweitern, nahmen wir – Schüler wie Lehrer - an einem mehrtätigen Russischkurs an der hiesigen staatlichen Universität teil. Stolz nahmen wir am Ende unsere Zertifikate entgegen. 

Außerdem besuchten wir u.a. die Aufführung eines russischen Balletts, unternahmen Exkursionen zu Klöstern und lernten russische Volkslieder  und –tänze kennen. Selbständig erkundeten wir – auch in Begleitung der neu gewonnenen russischen Freunde – die Stadt mit ihren vielen Möglichkeiten. 

Mit dem Nachtzug fuhren wir von Woronesch zur letzten Station unserer Reise, nach Moskau. Dort zeigte sich uns die Stadt in winterlicher Kälte. Während der Stadtrundfahrt sahen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Moskaus. Die Metro brachte uns am Abend ins Stadtzentrum, welches einem beeindruckenden Lichtermeer glich.

Die Reise war für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis, welches  in unserem Gedächtnis bleiben wird. Wir konnten unsere im Unterricht erlernten Russischkenntnisse anwenden und erweitern, vor allem aber lernten wir Russland und die russischen Menschen kennen, die uns gegenüber sehr offen, gastfreundlich und herzlich waren. 

Es ist uns gelungen, eine Schulpartnerschaft mit dem Woronescher Gymnasium Nr. 6  ins Leben zu rufen.  

Wir bedanken uns recht herzlich für die finanzielle Zuwendung der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt, mit deren Unterstützung wir diese Reise verwirklicht haben.

Anke Stade - Teilnehmer der Reise, Russischlehrer

29.10.2017

Deutschland und Russland zwischen Vorurteil und Wirklichkeit

Schüler aus Woronesh besuchten die Freie Schule Anhalt

Leserbrief zum deutsch-russischen Schüleraustausch der Freien Schule vom 8. – 16. 9. 2018

Vom 8. bis 16. September besuchte eine Schülergruppe aus Woronesh die Freie Schule Anhalt. Im Rahmen des deutsch-russischen Jugendaustauschs fuhren bereits im vergangenen Schuljahr 13 Schüler nach Russland und nahmen dort Kontakt zu einem Gymnasium in Woronesh auf, in dem die Schüler vorrangig die deutsche Sprache erlernen. Diese Begegnungen geben uns  die Möglichkeit, mit russischen Schülern in Kontakt zu treten, die russische Lebensart kennen zu lernen und unsere Russischkenntnisse zu verbessern. Unterstützt werden die Begegnungen von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und dem Land Sachsen-Anhalt.

Mit unseren Austauschschülern, die in unseren Familien wohnten, teilen wir viele schöne Erlebnisse. In einer Stadtrallye  zeigten ihnen die Sehenswürdigkeiten Köthens. Zusammen waren wir viel in der Stadt unterwegs, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Schnell haben die russischen Schüler unsere kleine Stadt liebgewonnen. 

Höhepunkte waren die gemeinsamen Ausflüge in die Lutherstadt Wittenberg und in die Landeshauptstadt Magdeburg.  Dort gab es viel zu entdecken. z.B. den Magdeburger Dom und das Lutherpanorama. Sogar den Landtag Sachsen-Anhalts besuchten wir. Bei diesen Exkursionen machten wir uns mit der deutschen Kultur und Sprache bekannt.  

Auch am Unterricht nahmen unsere russischen Gäste teil und bemerkten schnell Unterschiede zu ihrem Schulalltag. Bei der gemeinsamen Projektarbeit tauschten wir uns dann darüber aus, was typisch deutsch und typisch russisch ist. Dabei stellten wir fest, dass wir viel mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Bezüglich des Projekts erlebten wir einen interkulturellen Abend, bei dem wir sowohl russische als auch deutsche Gerichte zubereiteten. Außerdem präsentierten wir dort die Ergebnisse unserer Projektarbeit in russischer und deutscher Sprache. Unsere Gäste überraschten uns mit Musik und Tanz. 

All diese gemeinsamen Erlebnisse haben uns näher gebracht und zusammen geschweißt. In der gemeinsam verbrachten Zeit kamen wir miteinander ins Gespräch und erfuhren so viel voneinander. Wir erlebten unsere Gäste sehr offen, interessiert und herzlich. 

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen ist nun sehr groß. Wir hoffen im nächsten Jahr nach Woronesh zu fliegen und unsere neu gewonnenen Freunde besuchen zu können. 

Johanna Ganß, Magdelena Heeg, Sophie Scheuerlein, Felix Pfeiffer, Klasse 11

16.09.2018

Unser Schüleraustausch USA hat begonnen

Unser Schüleraustausch USA hat begonnenEs war ein großer Moment, als Anfang 2018 die Nachricht kam, dass die beiden High Schools in St. Ansgar und in Charles City in Iowa/USA bereit sind, mit uns einen Schüleraustausch zu beginnen. Nun fand die erste Reise von Schülerinnen und Schüler der Freien Schule Anhalt in die USA statt. Täglich wurden die Erlebnisse in einem Reiseblog präsentiert, so dass alle Daheimgebliebenen „live“ dabei waren. 

Im Frühjahr 2019 erwarten wir mit Spannung die amerikanischen Schülerinnen und Schüler.   

 

28.10.2018

Reise über den Atlantik – Zweieinhalb Wochen USA

Im Zeitraum vom 12. bis 29. Oktober 2018 nahmen wir, Schüler der 12. Klasse, am ersten Schüleraustausch mit US-amerikanischen Schulen teil. Wir besuchten die Charles City High School sowie die St. Ansgar High School in Iowa und lebten in Gastfamilien. In dieser Zeit lernten wir die amerikanische Kultur, das Schulleben an einer echten High School und viele neue Freunde kennen. Die amerikanischen Schüler und Lehrer empfingen uns sehr freundlich, waren total aufgeschlossen und ließen uns an ihrem Unterricht teilhaben. Nach dem Unterricht verbrachten wir die Zeit zusammen mit den anderen Gastschülern und besuchten Sportevents wie Football oder Volleyball, gingen zusammen ins Kino oder in einem der zahlreichen Fastfood-Restaurant essen. 

Nach zwei unglaublich erlebnisreichen und beeindruckenden Wochen verbrachten wir die letzten vier Tage in Chicago. Vom Kleinstadtleben ging es für uns also weiter in eine Metropole. Aber wir gewöhnten uns schnell an die neue Umgebung und lernten in den letzten Tagen unserer Reise viel von der überwältigenden Stadt kennen. Nach all den tollen Erlebnissen fiel uns allen der Abschied recht schwer.

Für die perfekte Planung dieser Reise bedanken wir uns ganz herzlich bei unserer Schulleiterin Frau Makk und unserer Englischlehrerin Frau Göllnitz. 

Anne Lühmann, Klasse 12 b 

28.10.2018
Kontakt

Freie Schule Anhalt
Augustenstraße 1
06366 Köthen

Telefon: +49 (0)3496 3099299
Telefax: +49 (0)3496 3099303

E-Mail:   info@freie-schule-anhalt.de
Web:    http://www.freie-schule-anhalt.de

Schulleiterin: Frau Heike Makk
Sekretariat: Frau Jana Homann

Erreichbarkeit

Montag bis Freitag  8 - 14 Uhr

während der Ferien:
jeweils dienstags 10 - 12 Uhr

Spendenkonto der Schule

Empfänger: Gemeinschaftsschule Anhalt e.V.
Bank: Kreissparkasse Anhalt-Bitterfeld
IBAN:DE91 8005 3722 0310 0017 90
BIC: NOLADE21BTF

oder

Empfänger: Gemeinschaftsschule Anhalt e.V.
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
IBAN: DE68 4306 0967 1101 4926 00
BIC: GENODEM1GLS